Behindertenparkplatz Maße

Behindertenparkplatz Maße: Die geltenden Normen! 2025

Die Planung und Gestaltung von Parkplätzen für Menschen mit Behinderungen ist
ein wichtiger Aspekt der barrierefreien Infrastruktur. Damit Menschen mit
eingeschränkter Mobilität sicher und komfortabel parken können, sind spezielle
Vorschriften zu beachten. Besonders die Behindertenparkplatz Maße spielen eine
entscheidende Rolle, um die Nutzung für Betroffene so angenehm wie möglich zu
gestalten. Neben ausreichend Platz für das Ein- und Aussteigen sind klare
Markierungen und eine gute Erreichbarkeit essenziell. In diesem Artikel werfen wir
einen detaillierten Blick auf die gesetzlichen Vorgaben, die Mindestgrößen sowie die
Besonderheiten von Behindertenparkplätzen und deren optimale Gestaltung.

Warum Behindertenparkplätze wichtig sind

Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität sind oft auf speziell
ausgewiesene Parkflächen angewiesen. Diese Parkplätze ermöglichen es ihnen,
bequem und sicher aus ihrem Fahrzeug zu steigen, Hilfsmittel wie Rollstühle oder
Gehhilfen problemlos zu nutzen und ohne Hindernisse den Gehweg oder ein
Gebäude zu erreichen. Ohne ausreichende Behindertenparkplatz Maße wäre eine
reibungslose Nutzung nicht gewährleistet.
Die Bereitstellung geeigneter Stellflächen ist nicht nur eine soziale Verantwortung,
sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Kommunen, Geschäfte und private
Betreiber müssen dafür sorgen, dass Menschen mit Handicap barrierefreie
Parkmöglichkeiten vorfinden. Besonders in der Nähe von öffentlichen Gebäuden,
Einkaufsmärkten oder medizinischen Einrichtungen sind entsprechend
ausgewiesene Parkplätze Pflicht.

Im Parkhaus befinden sich vier vollflächige Dünnschichtmarkierungen in Blau, jeweils mit einem gelben Rollstuhlfahrer-Piktogramm. Gelbe Linien grenzen die einzelnen Stellplätze ab und kennzeichnen diese eindeutig als Parkplätze für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Gesetzliche Vorgaben für Behindertenparkplätze

Die Behindertenparkplatz Maße sind in verschiedenen Vorschriften festgelegt. In
Deutschland spielt dabei die Norm DIN 18040-3 eine zentrale Rolle. Diese regelt die
barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Verkehrsraums und legt fest, welche Maße
Behindertenparkplätze mindestens haben müssen. Zusätzlich geben
Landesbauordnungen und andere rechtliche Vorgaben weitere Details vor.
Nach den geltenden Vorschriften muss ein Behindertenparkplatz mindestens 3,50
Meter breit und 5,00 Meter lang sein. Diese Abmessungen stellen sicher, dass
Menschen mit Rollstühlen oder Gehhilfen ausreichend Platz haben, um das
Fahrzeug bequem zu verlassen oder zu betreten. Falls das Fahrzeug einen
Heckausstieg für einen Rollstuhl besitzt, ist zusätzlich eine Bewegungsfläche von
mindestens 2,50 Metern Tiefe erforderlich.

Anzahl der Behindertenparkplätze

Wie viele Behindertenparkplätze in einer Parkanlage vorhanden sein müssen, hängt
von der Gesamtanzahl der Stellplätze ab. In der Regel gilt, dass mindestens 5 % der
Stellplätze barrierefrei sein sollten. In Bereichen mit hohem Besucheraufkommen,
wie Krankenhäusern oder Behörden, kann dieser Anteil höher liegen.

Bodenmarkierung im Außenbereich, die gerade mit einer Farbmaschine aufgespritzt wird. Dieser Prozess sorgt für eine präzise und gleichmäßige Anwendung der Markierungen, um die gewünschten Flächen effektiv zu kennzeichnen

Anforderungen an die Gestaltung

Neben den Mindestabmessungen gibt es weitere wichtige Anforderungen für
Behindertenparkplätze:

Lage und Erreichbarkeit
Behindertenparkplätze sollten sich möglichst nah am Eingang eines Gebäudes oder
einer Einrichtung befinden. Der Weg vom Parkplatz zur Eingangstür muss barrierefrei
sein, d. h. ohne Stufen oder sonstige Hindernisse. Falls notwendig, sollten
Bordsteine abgesenkt oder Rampen installiert werden, damit Nutzer problemlos auf
den Gehweg gelangen können.


Markierung und Kennzeichnung
Die Behindertenparkplatz Maße allein reichen nicht aus – auch eine eindeutige
Kennzeichnung ist erforderlich. Die Stellplätze sollten mit dem international
anerkannten Rollstuhlsymbol markiert sein. Zusätzlich sind gut sichtbare
Verkehrsschilder erforderlich, die auf den reservierten Parkplatz hinweisen.

 

Oberflächenbeschaffenheit
Die Oberfläche eines Behindertenparkplatzes sollte rutschfest und eben sein. Eine
zu starke Neigung kann das Ein- und Aussteigen erschweren. Ideal sind Oberflächen
aus Asphalt oder Beton mit einer maximalen Längsneigung von 3 % und einer
Querneigung von 2 %.

 

Beleuchtung und Sicherheit
Eine gute Beleuchtung ist besonders wichtig, damit die Stellplätze auch bei
Dunkelheit sicher genutzt werden können. Zusätzlich sollte die Umgebung frei von
Hindernissen sein, um ausreichend Platz zum Rangieren zu gewährleisten.

Bodenmarkierung eines Parkdecks im Außenbereich, mit mehreren Parkplätzen und Richtungspfeilen in RAL 1023 Verkehrsgelb. Diese Markierungen sorgen für eine klare und organisierte Parkplatzaufteilung sowie eine einfache Navigation auf dem Parkdeck

Behindertenparkplätze in Parkhäusern und Tiefgaragen

In Parkhäusern gelten besondere Herausforderungen für Behindertenparkplätze. Oft
sind die Stellplätze schmaler als in Freiluft-Parkanlagen. Hier ist es besonders
wichtig, die Behindertenparkplatz Maße einzuhalten. Zudem sollte ausreichend
Bewegungsfreiraum für Rollstuhlfahrer vorhanden sein.
Viele moderne Parkhäuser bieten zudem spezielle Schrankenanlagen mit
Sensoren, die automatisch Fahrzeuge mit Behindertenausweis erkennen und den
Zugang erleichtern.

Häufige Fragen zu Behindertenparkplätzen

Wie kann man einen Behindertenparkplatz beantragen?

Wer dauerhaft auf einen Behindertenparkplatz angewiesen ist, kann einen Antrag bei
der zuständigen Behörde oder dem Ordnungsamt stellen. Dazu wird ein
Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche
Gehbehinderung) benötigt.

Was kostet falsches Parken auf einem Behindertenparkplatz?

Das unerlaubte Parken auf einem Behindertenparkplatz ist eine
Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld von mindestens 55 Euro geahndet.
In vielen Fällen kann das Fahrzeug auch abgeschleppt werden, was zusätzliche
Kosten verursacht.

Gibt es Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Behindertenparkplätzen?

Ja, die gesetzlichen Vorschriften gelten in erster Linie für öffentliche Parkplätze.
Private Betreiber, wie Supermärkte oder Firmenparkplätze, können jedoch eigene
Regeln aufstellen. Dennoch sind auch sie dazu angehalten, die
Behindertenparkplatz Maße einzuhalten, um Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Fazit

Die richtigen Behindertenparkplatz Maße sind entscheidend, um Menschen mit
eingeschränkter Mobilität einen komfortablen und sicheren Parkplatz zu bieten.
Neben den gesetzlichen Mindestanforderungen spielen Faktoren wie Beleuchtung,
Bodenbeschaffenheit und eine gute Erreichbarkeit eine wichtige Rolle. Durch eine
kluge Planung und eine eindeutige Markierung wird sichergestellt, dass
Behindertenparkplätze ihrer Funktion gerecht werden und für alle Nutzergruppen
optimal zugänglich sind.

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